In wunderschönen Bildern und getragen von grandioser Musik erzählt Peter Jackson in seiner Romanverfilmung “The Lovely Bones” die emotionale, traurige, aber auch Hoffnung bringende Geschichte von Susie Salmon, die im Alter von 14 Jahren von einem Nachbarn entführt und ermordet wird, doch in einer Art Zwischenwelt weiterlebt, da sie noch etwas zu Ende bringen muss. Unbedingt ansehen und wenn es geht, dann im Originalton.
»Die Geschichte von Yvan (Bouli Lanners) und Elie (Fabrice Adde) ist schnell erzählt: Der eine ist mittelmäßig erfolgreicher Autohändler, der andere Ex-Junkie und verlorener Sohn. Mehr oder weniger freiwillig verbringen sie Stunden und Tage zusammen, nachdem Elie bei Yvan eingebrochen ist, vorgeblich, um die Rückkehr zu seinen Eltern zu bezahlen. Es ist nicht viel mehr als eine Reise durchs Nirgendwo im französischsprachigen Teil Belgiens, die die beiden Gestalten näher bringt. Dabei bleibt viel Platz für Zwischentöne, um die Protagonisten und ihr Verhältnis zueinander zu charakterisieren.«
Diese Liste hat mich unter anderem zu einem der wunderbarsten Anime-Filme geführt, die ich jemals gesehen habe. Gerade am Ende unendlich traurig und herzzerreißend, aber wunderschön und einfühlsam erzählt “Die letzten Glühwürmchen” die Geschichte zweier Geschwister in Japan während des zweiten Weltkrieges. Den Trailer habe ich extra für euch bei Amazon abgefilmt und bei YouTube hochgeladen. Also schaut mal rein.
Vor ein paar Jahren haben einige Freunde von mir ‘Irreversibel’ gesehen und mir davon erzählt. Alles was gesagt wurde klang interessant und so als sollte man sich den irgendwann mal ansehen. Der Film soll in der Handlung rückwärtslaufen und es soll ziemlich brutal zugehen.
‘Irreversibel’ läuft wirklich rückwärts, aber “ziemlich brutal” ist noch milde ausgedrückt. Der Film beinhaltet eine neunminütige Vergewaltigungsszene und am Anfang am Ende einen drastisch und detailiert gezeigten Mord.
Alles in allem ist das sicherlich nichts für jedermann, sollen einige Kritiker bei der Premiere sogar das Kino verlassen oder dazwischen gerufen haben. Dennoch ist ‘Irreversibel’ einer der mit Abstand besten und beeindruckensten Filme, die ich seit sehr, sehr langer Zeit gesehen habe. Wer will und kann, sollte ihn sich unbedingt ansehen.
Auch wenn ich es immer noch nicht geschafft habe mir den Oscar-Film des letzten Jahres “No Country for old Men” anzusehen, so hatte ich gerade eben zumindest das Vergnügen mit “Slumdog Millionaire”, dem Abräumer diesen Jahres.
Toller Film, originelle Geschichte und teilweise wunderbar umgesetzt.
Aber 8 Oscars? Gibt’s da gar nichts, was irgendwie besser war? Doch zumindest ist die Academy nicht egoistisch und verschenkt den kleinen goldenen Mann zahlreich ins Ausland. Ist ja auch was wert. Also, anschauen!!
Das hier muss man sich überhaupt nicht antun. Teilweise ist das wirklich nichts für Zartbesaitete, trotzdem aber unendlich langweilig. Ich hab das am Samstagmorgen um 4 Uhr gesehen. Mitunter auf dem Balkon. Und ja, es war gruselig.