Auch wenn Lisa mit ihrem iMac doch recht glücklich scheint, habe ich mich entschieden meinen an Apple zurückzugeben. Letztenendes war alles ein bisschen schöner, ein bisschen schneller, ein bisschen größer, aber eben viel teuerer.
Stattdessen werde ich noch ein wenig Geld zusammensammeln und dann doch beim 27″-iMac zuschlagen, wenn denn endlich mal die Displayprobleme behoben sind, die Versandzeit wieder auf Normalmaß gesunken ist, oder auch die nächste Hardware- bzw. Preisänderung stattgefunden hat.
Ich weiß, dass es Leute geben soll, bei denen es so, oder noch schlimmer aussieht. Aber bei mir tut es das sonst nie und deshalb ist das gerade wirklich kein Zustand und es wird Zeit, dass das Semster endlich zu Ende ist und diese Dateien ins Datennirvana verschwinden. Basta!
Eine Woche lang waren Nina und ich fleißigst gewesen und haben eine fühlbar hoffentlich wunderschöne feine Webseite für Ninas kleines Modelabel namens Lily Leven, das sozusagen in den Startlöchern steht, zusammengebastelt.
Die Fotos ihrer Kollektion haben wir in einem dreistündigen Frostmarathon bei eisigen Temperaturen durchgeschossen. Jetzt ist alles soweit fertig und wir haben uns den heiligen Abend ausgesucht, um euch unser kleines Werk zu präsentieren. Wir hoffen es stößt bei euch auf Gefallen und wird mit Kommentaren und Kleinkritiken honoriert.
In diesem Sinne wünschen wir allen wunderbare Weihnachten, besinnliche Stunden im familiären oder freundschaftlichen Kreis und schon jetzt ein fröhliches Hineinschlittern ins neue Jahr! Möge es schön werden! Und vor allem bleibt die Frage, was daraus wird?
Die letzten drei Jahre habe ich mich diesem ganzen Indie/Pop/Rock/Songwriter-Kram aus meinen Jugendtagen entsagt. Ich konnte, wollte und mochte es nicht mehr hören. Es ging mir auf die Nerven. So oft hat es mich begleitet. In schönen und weniger schönen Tagen. In der letzten Zeit habe ich eigentlich überhaupt keine Musik mehr gehört. Aber heute hat es mich gepackt, ich habe die letzten Überreste meiner Befüllung vom Herbst letzten Jahres entsorgt und ein paar alte Schinken wieder hinein befördert. Und jetzt laufen wunderbare Erinnerungen und schöne Musik durch meine Ohren, während ich fleißig am Arbeiten bin. Schön, dieser ganze alte Kram.
Während alle Welt auf den neuen 27 Zoll iMac blickt (und insgeheim tue ich das ja auch), habe ich dennoch einem anderen Bewerber den Vorzug gegeben. Geboren “early 2009″ und auf stattliche 24 Zoll angewachsen, ziert er seit dieser Woche meinen Schreibtisch. Ort der Niederkunft ist der Refurbished Store von Apple gewesen. Dort kostet er neu, inklusive voller Garantie, weniger als auf dem Gebrauchtmarkt. Wer soll da nein sagen?
Eventuell ich. Denn ich habe lang überlegt, ob ich ihn wirklich behalten, oder doch wieder zurückschicken soll. Einer der ausschlaggebenden Punkte ist ein Fehler Apples gewesen. So war nicht, wie beim Kauf angegeben, die Standardgrafikkarte verbaut, sondern das Topmodel, welches sich auch im ganz neuen iMac befindet. Call of Duty rennt, mehr muss ich nicht sagen!
Irgendwann wird der große 27 Zoll Bruder sicher mal kommen, dafür bin ich dann doch zu technikaffin. Aber im Moment begeistert mich mein neuer Rechner ungemein und ich glaube, dies ist ein Mitbewohner, mit dem man sehr gut leben kann.
Gerade eben schiebt Time Machine bei mir wieder 45 GB in die tiefen Abgründe meiner Backup-Platte. Das ist auch gut so, Datenverlust war noch nie cool. Aber warum eine solche Masse an Daten, habe ich doch eigentlich nichts groß am Rechner veranstaltet seit der letzten Sicherung? Was kopiert Time Machine da also eigentlich?
Auf genau diese Frage habe ich eine Antwort mit Hilfe von TimeTracker bekommen. Es gewährt Einblicke in die von Time Machine angelegten Backups und zeigt, was genau gesichert wurde. So lassen sich Speicherfresser schnell aufspüren und die Richtigkeit meines 45 GB Backups bestätigen. Waren mal wieder Fotos, die doch mehr Platz verschlingen als einem manchmal lieb ist.
Das kleine Miniprogramm ist laut Entwickler Charles Srstka (der sich wirklich so schreibt) im wahrsten Sinne der Worte “quick and dirty” und besitzt noch nicht einmal ein Icon. Das ganze ist absolut Beta, funktioniert aber unter Leopard und Snow Leopard ganz prächtig. Freeware – versteht sich! Wer also hinter die Kulissen der Zeitmaschine schauen will, kann dies mit TimeTracker ganz wunderbar tun.
Okay, ich habe mal schnell eine Videoanleitung zusammen geklöppelt. Klickt auf “HD” und Vollbild, damit ihr die beste Qualität habt und auch was zu erkennen ist. Wie im Video zu sehen ist, verwende ich die kostenlose Software Img2icns, mit deren Hilfe man kinderleicht und schnell Icons für den Mac erstellen kann.
Die Filme schiebe ich anschließend in die umgestalteten Iconordner. Direkt dem Ordner das Icon zu verpassen, geht meines Erachtens einen Tick schneller als ein Icon zu erstellen und es der Filmdatei zuzuweisen. Ginge natürlich prinzipiell genauso. Wie man eben mag.
Wenn ich einen Film anschauen will, ziehe ich einfach den Ordner auf den VLC-Player im Dock, wie im Video am Ende zu sehen ist. Man muss also nicht in den Ordner gehen, um die Datei aufs Dock zu ziehen.
Ich hoffe diese Art und Weise der Darstellung gefällt euch und vielleicht wird sie ja auch auf euren heimischen Rechner Anwendung finden.
Diese meines Erachtens nach recht hübsche Darstellung von Filmen im Finder habe ich mir heute gebastelt. Findet das noch wer anderes hübsch und möchte es ebenso haben, dann mag ich auch gerne einen kurzen Screencast erstellen. Ich würde nur gerne wissen, ob überhaupt Interesse daran besteht.
Viel Geld ist weg. Aber ich bin mehr als glücklich. Die Suite! Boxed! Nicht als Download! LEGAL!!! Wunderbar!!! Alles was ich jetzt noch brauche, ist eine bisschen Zeit und eine Kelle, um mein kreatives Potenzial auszuschöpfen. Wird sich doch aber alles finden lassen. Rock’n'Roll!!! Ach nein … Four to the Floor!!!!!
Jippiiii. Es ist wieder mal Zeit für ein neues Wallpaper aus meinem Hause. Das letzte liegt ja nun auch schon gut ein halbes Jahr zurück. Das obige habe ich derzeit auch bei mir im Einsatz und wer mag, kann ja mal ein Bildchen von seinem Desktop schicken, wenn er das Getreide darauf gepackt haben sollte.