Leicht wie Luft.

© Apple Inc.
Was ich damals noch als luxuriösen Businesstypen-Quatsch abgetan habe, ist in den letzten Wochen für mich absolut interessant geworden. Da mein 17-Zoll MacBook Pro nicht wirklich zum täglichen Umhertragen einlädt, ein iPad für mich nach wie vor nicht sinnvoll ist und mein altes weißes MacBook so langsam das Zeitliche und Leistungstechnische segnet, musste was Neues, Kleines, Leichtes her. Eine Weile habe ich tatsächlich über ein Netbook mit einem gehackten Mac OS X nachgedacht. Quasi ein Hackintosh. Aber das war mir dann alles doch zu kompliziert und zu umständlich. Jedwede Einfachheit des Macs an sich geht damit ja irgendwie verloren, wenn ich mich wieder um Treiber, Kompatibilitäten und anderen Kram kümmern muss.

Also fasste ich irgendwann tatsächlich eines dieser hauchdünnen Arbeitstierchen ins Auge, die der Allgemeinheit wohl als MacBook Air bekannt sein dürften. Mein Blick fiel dabei allerdings sofort auf die alte Generation. Folgende Umstände an den neuen Geräten waren dafür ausschlaggebend:

Punkt 1 / Keine Tastaturbeleuchtung! Hallo? Businessleute? Langstreckenflüge? In der Nacht? Dunkel? Wahnsinn! “Kapitaler Fehler!!” wie einer der beiden Thomasse sagen würde … Abgesehen davon sind leuchtende Tasten auch bei Schummerlicht auf der Couch nicht zu verachten.

Punkt 2 / Die kleinere Bildschirmauflösung. Es ist schön, dass man nun mehr Screen Estate hat – so sagt man glaube ich – aber es ist mir schlichtweg zu klein. Ich bin zu alt dafür. Es strengt mich an, gerade wenn ich im Bett liege, dann lese ich gerne Filmkritiken und muss dann schon immer reinzoomen. Da hätte ich gerne eine Option der Umstellung, aber bei den heutigen Bildschirmen macht einfach nur die native Auflösung Sinn, ansonsten wird’s matschig.

Punkt 3 / Der Preis. In meiner Ausstattung mit 128GB SSD und 1,86 GHz Core 2 Duo kostet das neue MacBook Air fast doppelt, so viel wie ich bezahlt habe. Außerdem habe ich noch Apple Care bis Ende des Jahres. Der einzige Punkt, der aus meiner Sicht also für das neue Gerät spricht, ist die Auflösung, und die mag ich nicht. Oder brauche sie zumindest nicht. Dafür kann ich aber fast die Hälfte des Geldes sparen. Ja gut, da muss der Finanzminister in mir nicht lange überlegen…

Seit fast drei Wochen laufe ich also nun schon mit meinem bei eBay geschossenen Gerät durch die Gegend und bin glücklich. Man es kann es einfach immer dabei haben, es passt wunderbar in meine Tasche und wird beim Herumtragen kaum bemerkt. So stehe ich manches Mal bei Rewe an der Kasse und denke beim Portemonnaie aus der Tasche holen: “Ach, guck, du hast ja ‘n Laptop mit?!” Zudem ist der Bildschirm so gnadenlos hell, dass ich damit in der prallen Sonne noch lesen kann. Eine ganz neue Erfahrung meinerseits.

Synchron halte ich die beiden Rechner und das Telefon nun mit MobileMe. Das erledigt dies recht anständig und unkompliziert. Kleinere Probleme beim Einrichten ließen sich dank des Support Chats schnell beheben. For Free. Schnell. Gut.

Einziges bislang festgestelltes Manko: 1080p Filme können das Rechnerle durchaus in die Knie zwingen, aber dann tut es ja auch die 720p Variante oder es gibt ja immernoch den 17 Zoll Kollegen, der für solche Aufgaben sowieso eher ausgelegt ist.

Also rundum zufrieden. Wer was Mobiles, Schnelles und Vollwertiges sucht, der sollte mal einen Blick in Richtung Air werfen. Mich hat’s überzeugt. Ende meines Werbeappells.

Steve, wo bleibt mein Geld?!!?

01. Mai. 2011 | 14.55 Uhr | Computerdinge







Senfabgabestelle.

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