Einfache, aber wunderbare Platte, die mit ihrer Bandbreite von traurig bis hoffnungsvoll, von ruhig bis anspornend, angenehm passend für diese belebenden Frühlingstage ist.

8/10

23. Apr. 2015 | 17.11 Uhr | Musik

Nur noch drei Wochen. Dann ist das Ende aller Tage gekommen und ein Asteroid wird sämtliches Leben auf der Erde auslöschen. Wenig Zeit also, die Dinge nachzuholen, die man bislang versäumt hat, oder zu bereuen, wie man sein Leben bisher verbracht hat. Aber immerhin sitzen alle im selben Boot. Ebenso Dodge und Penny (Steve Carell und Keira Knightley), ein ungleiches Paar, dem die rund 95 Minuten Spielzeit dieses komischen Dramas ausreichen müssen, um zueinander zu finden.

Natürlich gelingt ihnen das, diese Frage stellt sich ja gar nicht. Aber die ruhige Weise, die Unaufgeregtheit und die witzigen kleinen Momente, die Regisseurin und Drehbuchautorin Lorene Scafaria benutzt, um die Geschichte der beiden zu erzählen, gefällt. Wenn auch nicht allen. Die Kritiken schlagen ebenso nach oben wie unten aus. Allerdings finde ich gerade den leisen Ansatz, den Scafaria wählt, um von etwas so Lautem wie dem Weltuntergang zu berichten, überzeugend und eindringlich.

7/10

28. Jan. 2013 | 15.44 Uhr | Film

Look, the Sky!

Kleine Spielerei. Kombiniert aus Handyfoto, Snapseed, Photoshop und Illustrator. Handlich verpackt in folgenden Bildschirmgrößen: 1920px / 1680px / 1280px. Also für nahezu jeden was dabei. Viel Freude beim Benutzen und Anschauen!! Download!

14. Apr. 2012 | 10.18 Uhr | Computerdinge / Design / Fotografie

Ich kann keinen Schritt mehr gehen.

Auf dem Weg die Treppe hinauf in meine Wohnung, hielt mich gestern ein junger Mann auf. Sagte er brauche Hilfe. Suche eine Toilette. Ich blickte mich um. Hier gab es keine Toiletten. Auf meine Frage, ob er denn groß oder klein müsse, schaute er mich verwundert und gleichzeitig betroffen an. Groß, er können keinen Schritt mehr gehen. Zwei Straßen weiter unten sind Geschäfte, vielleicht hätten die Toiletten, hier in der Nähe gibt es nichts, antworte ich ihm. Dann fiel mein Blick auf den Kindergarten. Unweit entfernt. Die müssen Toiletten haben. Er meinte er würde doch die ganzen Kinder erschrecken, wenn er da rein ginge. Ich meinte, da sind doch sicherlich Erzieherinnen, die wären nett und würden ihm sicher helfen. Er bedankte sich. Ging in Richtung des Kindergartens.

Während des ganzen Gespräches überlegte ich, ob ich ihn nicht einfach zu mir in die Wohnung bitten sollte. Ich hatte eine Toilette, die er hätte benutzen können. Aber diese Möglichkeit unterbreitete ich ihm nicht. Zog sie nicht einmal ansatzweise wirklich in Erwägung. Vielleicht war diese ganze Toilettengeschichte ja nur ein Vorwand um in fremde Wohnungen zu kommen. Und außerdem sah der junge Mann auch noch türkisch aus, oder so. Auf jeden Fall ausländisch. So hatte er keine Chance auf meine Toilette zu kommen. Niemals!

Und leider! Denn vielleicht war das einfach nur ein netter Typ in einer misslichen Lage. Und ich konnte ihm nicht helfen, weil ich es nicht wollte, weil ich es nicht konnte, weil ich es nicht wollte. Weil ich Vorurteile habe. Absolut. Vielen Dank liebe Gesellschaft, liebe Medien, liebe Nachrichten. Hoffe nur, dass ich nicht irgendwann mal in seiner Lage bin und dann auch alle denken, dass ich sie ausrauben will. In Wirklichkeit aber nur mal ganz dringend eine Toilette brauche.

13. Jan. 2012 | 17.34 Uhr | Hannover

Leicht wie Luft.

© Apple Inc.
Was ich damals noch als luxuriösen Businesstypen-Quatsch abgetan habe, ist in den letzten Wochen für mich absolut interessant geworden. Da mein 17-Zoll MacBook Pro nicht wirklich zum täglichen Umhertragen einlädt, ein iPad für mich nach wie vor nicht sinnvoll ist und mein altes weißes MacBook so langsam das Zeitliche und Leistungstechnische segnet, musste was Neues, Kleines, Leichtes her. Eine Weile habe ich tatsächlich über ein Netbook mit einem gehackten Mac OS X nachgedacht. Quasi ein Hackintosh. Aber das war mir dann alles doch zu kompliziert und zu umständlich. Jedwede Einfachheit des Macs an sich geht damit ja irgendwie verloren, wenn ich mich wieder um Treiber, Kompatibilitäten und anderen Kram kümmern muss.

Also fasste ich irgendwann tatsächlich eines dieser hauchdünnen Arbeitstierchen ins Auge, die der Allgemeinheit wohl als MacBook Air bekannt sein dürften. Mein Blick fiel dabei allerdings sofort auf die alte Generation. Folgende Umstände an den neuen Geräten waren dafür ausschlaggebend:

Punkt 1 / Keine Tastaturbeleuchtung! Hallo? Businessleute? Langstreckenflüge? In der Nacht? Dunkel? Wahnsinn! “Kapitaler Fehler!!” wie einer der beiden Thomasse sagen würde … Abgesehen davon sind leuchtende Tasten auch bei Schummerlicht auf der Couch nicht zu verachten.

Punkt 2 / Die kleinere Bildschirmauflösung. Es ist schön, dass man nun mehr Screen Estate hat – so sagt man glaube ich – aber es ist mir schlichtweg zu klein. Ich bin zu alt dafür. Es strengt mich an, gerade wenn ich im Bett liege, dann lese ich gerne Filmkritiken und muss dann schon immer reinzoomen. Da hätte ich gerne eine Option der Umstellung, aber bei den heutigen Bildschirmen macht einfach nur die native Auflösung Sinn, ansonsten wird’s matschig.

Punkt 3 / Der Preis. In meiner Ausstattung mit 128GB SSD und 1,86 GHz Core 2 Duo kostet das neue MacBook Air fast doppelt, so viel wie ich bezahlt habe. Außerdem habe ich noch Apple Care bis Ende des Jahres. Der einzige Punkt, der aus meiner Sicht also für das neue Gerät spricht, ist die Auflösung, und die mag ich nicht. Oder brauche sie zumindest nicht. Dafür kann ich aber fast die Hälfte des Geldes sparen. Ja gut, da muss der Finanzminister in mir nicht lange überlegen…

Seit fast drei Wochen laufe ich also nun schon mit meinem bei eBay geschossenen Gerät durch die Gegend und bin glücklich. Man es kann es einfach immer dabei haben, es passt wunderbar in meine Tasche und wird beim Herumtragen kaum bemerkt. So stehe ich manches Mal bei Rewe an der Kasse und denke beim Portemonnaie aus der Tasche holen: “Ach, guck, du hast ja ‘n Laptop mit?!” Zudem ist der Bildschirm so gnadenlos hell, dass ich damit in der prallen Sonne noch lesen kann. Eine ganz neue Erfahrung meinerseits.

Synchron halte ich die beiden Rechner und das Telefon nun mit MobileMe. Das erledigt dies recht anständig und unkompliziert. Kleinere Probleme beim Einrichten ließen sich dank des Support Chats schnell beheben. For Free. Schnell. Gut.

Einziges bislang festgestelltes Manko: 1080p Filme können das Rechnerle durchaus in die Knie zwingen, aber dann tut es ja auch die 720p Variante oder es gibt ja immernoch den 17 Zoll Kollegen, der für solche Aufgaben sowieso eher ausgelegt ist.

Also rundum zufrieden. Wer was Mobiles, Schnelles und Vollwertiges sucht, der sollte mal einen Blick in Richtung Air werfen. Mich hat’s überzeugt. Ende meines Werbeappells.

Steve, wo bleibt mein Geld?!!?

01. Mai. 2011 | 14.55 Uhr | Computerdinge

Für nächsten Monat hat sie sich nun angekündigt und ich bin schon wieder kurz davor die Kreditkarte zu zücken! Aaargh!!!

04. Mrz. 2011 | 18.30 Uhr | Fotografie / Kurzes

Go, Speedy, Go!!!

© pixelamigo.com
Bin vor einiger Zeit in einem Apple Reseller Laden gewesen und von meinem Lieblingsreperateur darauf aufmerksam gemacht worden, dass mein Mac echt langsam ist. Gut, das wusste ich selbst, aber er hat mir auch einen Tipp mit auf den Weg gegeben: Backup mit Time Machine machen, Platte leer pusten, Backup zurück spielen mit Hilfe der Installations-DVD. Klingt plausibel, einfach um der Fragmentierung Herr zu werden.Was?  Ja, natürlich gibt es die auch am Mac! Vor allem, wenn das System seit 1 1/2 Jahren läuft! Aber wer hat schon Zeit und Muße ewig Backups hin und her zu kopieren?

Ich zum Beispiel! Gestern! Alles von der Platte gebügelt und über Nacht neu eingespielt. Und jetzt kommt’s: Um eine Vergleichbarkeit für mich zu schaffen, habe ich die Dauer des Bootvorgangs gemessen! Davor: 2:18 min … danach: 0:46 min!!! Und so zieht sich das durchs ganze System durch: Zum Beispiel Photoshop brauchte zuvor 22 Sekunden um zu Starten, jetzt nur noch 14!

Also eine wirklich lohnende Aktion. Kostet nichts außer ein bisschen Zeit und führt zu merklicher Verbesserung. Außerdem lässt sich mein Rechner jetzt wieder ordnungsgemäß herunterfahren. Das ging vorher nämlich nicht mehr. Der hat einfach ewig gerödelt, bis die Lüfter heiß liefen, aber ausgegangen ist er nicht. Klingt komisch, war aber so.  Klappt jetzt aber eben auch wieder, so wie es soll. Schön. Kann ich also nur empfehlen.

SSD steht trotzdem als nächste größere Anschaffung ins Haus, jetzt, da alles um mich herum nur so davon schwärmt. Dafür habe ich auch extra schon unnötigen Balast von Bord geworfen, um nicht pleite zu gehen beim SSD-Kauf. Mehr dazu, wenn’s soweit ist…

03. Mrz. 2011 | 13.41 Uhr | Computerdinge

Winterlich.

13. Dez. 2010 | 13.27 Uhr | Fotografie / Hannover

Go Go Go Kart!

Vor einer guten Woche habe ich zusammen mit meinem Papa die Go-Kart-Bahn unsicher gemacht. Durch die Kurven sind wir geheizt und haben sogar gute Plätze herausgefahren. Rundenzeit-technisch habe ich es auf Platz zwei gebracht, was für meine allererste Fahrt ja wohl nicht ganz schlecht ist. Unsere Boxenluder weiblichen Begleiter haben das Ganze netterweise mal mit der Kamera festgehalten, was es euch nun ermöglicht uns beim Kurvendriften zu zu schauen.

06. Dez. 2010 | 22.35 Uhr | Hannover / Video

Street View. Endlich!

Ich weiß noch, wie ich vor einiger Zeit durch das sommerliche New York schlenderte. Nicht direkt in der Mitte. Eher irgendwo am Rand. In einem alten und verlassenen Gewerbegebiet. Über mir verlief einer dieser Highways und der Weg vor mir war staubig und trocken. Ungefähr 45 Minuten klickte ich mich Straße auf und Straße ab und war fasziniert vom gerade vorgestellten Google Street View. Heute ist es endlich auch in Deutschland angekommen und ich bin froh, dass es so ist. Allen vermeintlichen Datenschützern kann ich nur sagen: Scheiß drauf! Ich kann mein Haus und mein Auto im Internet sehen!!!!

Aber im Ernst. Ich finde diese Datenschutz- und Privatsphärendiskussion an dieser Stelle völlig überzogen. Da haben Google und der Staat wohl weit wertvollere Informationen über mich als ein doch relativ niedrig aufgelöstes Foto meines zu Hauses. Und wenn man wirklich nicht mag, dann kann man sich ja immer noch unkenntlich machen lassen. Auch wenn man dann erst recht auffällig wird. Zum Beispiel für Einbrecher, weil man sich fragt, was derjenige wohl zu verbergen hat? So kommt es mir zumindest irgendwie vor.

18. Nov. 2010 | 12.02 Uhr | Computerdinge / Hannover / Internet

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